Frequently Asked Questions...

Fragen, Antworten, Hilfestellung, Tools und grafische Dokumentationen zur Einrichtung der Internet-Dienste oder Programme. Unser FAQ-System von BSE-Hosting befindet sich noch im Aufbau, kann aber bereits genutzt werden.
Root Server
Frage:
- Wie stelle ich die korrekte Zeit auf dem Server ein?
- Wie kann ich Logfiles verkleinern?
- Wie richte ich eine Reverse Auflösung für ein IP-Netz bei BIND ein ?
- Wie nutze ich das RescueSystem um im installiertem System änderungen durchzuführen ?
- Ich erhalte folgende Fehlermeldung beim SSH Login: "REMOTE HOST IDENTIFICATION HAS CHANGED" ?
Antwort:
-
Wie kann ich Logfiles verkleinern?
Logfiles z.B. vom Apache oder Syslog wachsen mit der Zeit
sehr stark an. Es gibt folgende Möglichkeiten der Verkleinerung und besseren Verwaltung von Logfiles:
- manuelles Packen oder Löschen der Logfiles
- Logrotate über die Logfiles
Letzteres arbeitet sich über cron periodisch durch alle
Logfiles und packt oder löscht diese, wenn sie eine gewisse Größe oder ein bestimmtes Alter erreicht haben.

-
Wie richte ich eine Reverse Auflösung für ein IP-Netz bei BIND ein ?
Eine Zone für die Reverse Auflösung (PTR) wird gleich einer Zone für eine normale Domain behandelt.
Folgend ein Beispiel für die Reversezone des Ip Netzes:
192.168.1.0/24
Die Zone heisst: 1.168.192.in-addr.arpa
$TTL 86400 ; 1 day
1.168.192.in-addr.arpa. IN SOA ns1.bse-server.de. root.ns1.bse-server.de. (
YYYYMMDD01 ; serial
10800 ; refresh (3 hours)
3600 ; retry (1 hour)
604800 ; expire (1 week)
604800 ; minimum (1 week)
)
IN NS ns1.bse-server.tld
IN NS ns2.bse-server.tld
1 IN PTR reverse.name1.tld
2 IN PTR reverse.name2.tld
3 IN PTR reverse.name3.tld

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Wie stelle ich die korrekte Zeit auf dem Server ein?
Beim Booten des Servers wird in der Regel standardmäßig die
Systemzeit anhand der BIOS-Uhr eingestellt. Wir stellen die BIOS-Uhr in der Regel immer auf einen UTC-Wert ein.
Sofern Sie in einer anderen Zeitzone leben, muß diese
Einstellung angepasst werden. Damit die Zeit Ihres
Servers immer aktuell ist, empfehlen wir jedem Kunden
unter Linux das Tool "ntpdate" und des Nutzung in der
/etc/crontab.
Dort sollte ein Eintrag wie folgender stehen:
00 01 * * * root ntpdate -s de.pool.ntp.org 1>/dev/null 2>/dev/null
für die Justierung der Zeit 1x am Tag um 1 Uhr A.M. (früh).

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Ich erhalte folgende Fehlermeldung beim SSH Login: "REMOTE HOST IDENTIFICATION HAS CHANGED" ?
Wenn Sie das RescueSystem aktiviert haben und sich einlogen möchten:
Da das RescueSystem einen eigenen SSH Server beinhaltet,
ist der SSH Key
anders, dies wird Ihnen mit der Meldung angezeigt.
Dieses StrictChecking kann temporär ausgeschaltet werden
per:
ssh -o StrictHostKeyChecking=no IP-ADRESSE
Weterführende Informationen:
Diese Meldung besagt lediglich, dass sich der SSH Key des
Servers geändert hat, dies kann folgende Gründe haben:
* Der Server wurde reInstalliert
* Das RescueSystem wurde aktiviert
* Sie haben die Keys auf dem Server neu generiert
* Durch eine Kompromitation des Servers durch Bekannte und/oder Fremde
* "Man-In-The-Middle Attack"

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Wie nutze ich das RescueSystem um im installiertem System änderungen durchzuführen ?
1. Logen Sie sich in das K.I.S ein und aktivieren Sie das Rescue-System.
2. Nach ca. 5 Minuten sollten Sie den Server per SSH
erreichen, nutzen Sie den
Benutzernamen "root" und das Default Passwort aus dem
K.I.S(Serverdaten)
3. Nun muss zuerst die Root Partition gemountet werden.
Folgendes Beispiel ist für
einen Standard-Install der Privat Serie:
a) mount /dev/sda3 /media
b) mount --bind /dev /media/dev
c) mount --bind /proc /media/proc
d) mount --bind /sys /media/sys
e) chroot /media
Sollte bei a) eine Fehlermeldung erscheinen, das /media
nicht vorhanden ist [mount: mount point /media does not
exist], so führen Sie bitte den folgenden Befehl aus und
wiederholen den Schritt bitte nochmals
.
mkdir /media
Sie sind nun im installiertem System und können Ihre
änderungen durchführen.
Sollten Sie ein RAID System nutzen, so muss dieses vor dem
Punkt a) wieder zusammengestellt werden:
DeviceNodes anlegen
(sollten Sie bestehen, erhalten Sie einen Fehler, dieser
kann ignoriert werden.
mknod /dev/md0 b 9 0
mknod /dev/md1 b 9 1
Nun per mdadm das Raid zusammensetzen:
mdadm -A /dev/md0 /dev/sda1 /dev/sdb1
mdadm -A /dev/md1 /dev/sda2 /dev/sdb2
=> /dev/md0 ist das RAID für den SWAP
=> /dev/md1 ist das RAID des ROOT Filesystems
=> ACHTUNG: Dies gilt nur für DefaultPartitierungen
fahren Sie mit 3 a-e fort, setzen Sie jedoch für sda nun
md1 ein ´



